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Regionaler Naturschutz

Aufforstungen im Hofoldinger Forst

Neben den großen Veränderungen im Zuge der klimaneutralen Um- und Neugestaltung des Straßenverkehrs- und Wärmesektors, wollen wir auch in unserer Heimat den regionalen Naturschutz mit Sofortmaßnahmen unterstützen. Daher engagieren wir uns gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald für Aufforstungen, unter anderem im Hofoldinger Forst bei München.

Wälder sind nicht nur die „grüne Lunge“ unseres Planeten – sie wirken auch als Puffer im Klimasystem. Bäume nehmen CO2 auf und tragen damit zur Senkung des CO2-Gehalts der Atmosphäre bei. Daher unterstützen wir Aufforstungen in unserer Heimat, da gerade auch hier die Wälder bedroht sind.

Mit der Unterstützung von Allguth konnte eine sehr schöne Pflanzung im Süden von München ermöglicht und abgeschlossen werden.“

– Simon Tangerding, Geschäftsführer der SDW – LV Bayern –

Simon Tangerding, Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Bayern, erklärt: „Gerade die Bestände in der Münchner Schotterebene sind von den Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen. Die oft flachgründigen Schotterstandorte bieten den flachwurzelnden Baumarten wie der Fichte nur sehr geringen Halt. Zudem können diese Böden Wasser nur ungenügend speichern und somit sind die dort stockenden Bestände Hitze, Trockenheit und, in deren Folge, dem Borkenkäfer besonders schutzlos ausgeliefert. Hier sind waldbauliche Maßnahmen besonders notwendig.“

„Allguth Lärchen“ ermöglichen artenreichen Wald

Ziel ist es, aus der bestehenden Fichten-Monokultur im Hofoldinger Forst artenreiche und vielschichtige Mischbestände zu erzeugen, die als Dauerwald bewirtschaftet werden können. Hierbei sind Lärchen auf drei Schadflächen gepflanzt worden. Der Lärche kommt dabei eine wichtige Vorreiterrolle zu: Sie hat die Fähigkeit, auf der Freifläche schnell wieder ein Waldinnenklima zu erschaffen, welches es anderen Baumarten ermöglicht, sich natürlich anzusamen und so Frost und Hitze zu überleben. Die Anpassung der Wildbestände in diesem Gebiet sorgt in der Folge dafür, dass auch weitere Baumarten wie Buche, Eiche, Ahorn aber auch Birke und Pappel die Fläche besiedeln können. So sorgen wir mit der Pflanzung einer Baumart und den folgenden Pflegemaßnahmen dafür, dass ein strukturreicher und artenreicher Wald entstehen kann.

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„Ohne die Unterstützung der Gesellschaft, also privatem und unternehmerischem Engagement, kann eine wirkliche Verbesserung der Wälder, der Erhalt der Waldfläche und die ökologische Bewirtschaftung nicht mehr gelingen“, so Tangerding.

Die SDW und Herr Tangerding kämpfen begeistert dafür, die Schönheit und Gesundheit des Waldes zu erhalten: „Wir merken, dass Wald immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und damit auch die Sorge um die heimischen Wälder. Wald ist für viele Menschen reine Emotion, ein Ort der Ruhe und der Inbegriff von Natur.“