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Pächter-Porträt

Mr. Tankstelle

Er ist ein alter Hase in der Branche – und das mit erst 42 Jahren. Sönmez Günan, Allguth Pächter in Olching, ist bereits mehr als sein halbes Leben Tankstellenpächter. Das Urgestein erklärt, warum seine Anfänge als junger Chef hart waren, wieso die Allguth besonders ist und weshalb er gerade bei der Führung seiner Mitarbeiter viel gelernt hat.

 

In einer Zeit, als viele Tankstellenshops noch den Charme einer Kfz-Werkstatt vermittelten, bewarb sich der 14 Jahre junge Sönmez Günan an einer Tankstelle in Landsberg am Lech. Eigentlich wollte er an die Kasse, doch dafür war er zu jung. Sagte zumindest der Chef. Aber er durfte immer samstags die Autos bei der Autowäsche mit einem Dampfstrahler vorreinigen. Erst ein paar Jahre später ging’s für Günan auch an die Kasse, dann gleich in der Nachtschicht. Seitdem fühlt er sich in der Tankstellenbranche zu Hause.

Wenn selbst der besorgte Vater sagt: „Du hast das im Griff“

„Ich checke jeden Tag meine Zahlen, mehrmals, auch wenn ich nicht da bin. Aber das mache ich nicht, weil ich unter Strom stehe, sondern weil ich Spaß daran habe – und das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Das ist einfach mein Job.“ Sein Job, Tankstellenpächter, macht Sönmez Günan sichtlich Spaß. Vor allem heute, als Allguth Pächter in Olching. Das war nicht immer so – er hat in den vergangenen 22 Jahren schon viel erlebt.

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Während seiner Maurer-Lehre hat er weiter am Wochenende an der Tankstelle gearbeitet. Auch als er hauptberuflich bei der Firma Hilti im Innendienst anheuerte. Nebenbei war Günan als Springer bei verschiedenen Aral-Tankstellen aktiv. Im Jahr 2000 wurde ihm dann selbst eine kleine Tankstelle in Inning am Ammersee angeboten.

„Ich habe mir viele Gedanken gemacht, ob ich das machen soll. Mein Vater wollte mich davon abhalten, immerhin hatte ich bei Hilti einen guten und sicheren Job. Letztlich habe ich mich aber für die Tankstelle entschieden und bin bis heute glücklich über die Entscheidung.“ Auch Vater Günan war recht schnell wieder beruhigt, als er nach wenigen Monaten gesehen hat, dass seinem Sohn gleich eine größere Tankstelle angeboten wird. „Naja, dann hast du das ja gut im Griff“, urteilte er.

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Und so kam Günan an die Aral am Münchner Georg-Brauchle-Ring. Die Pendelei nach München machte ihm auf Dauer zu schaffen und auch die Tatsache, als junger Chef nicht von allen immer ernst genommen zu werden. „Seitdem habe ich sehr viel Erfahrung gesammelt und viel gelernt. Man darf nicht vergessen, mit 20 hat man noch keine Lebenserfahrung. Da musste ich mich schon oft durchboxen und beweisen.“

Die Allguth für Günan? „Erstklassige Partnerschaft auf Augenhöhe“

Günan sammelte in der Folge weitere Erfahrungen in Augsburg und Kissing bei der Total und Südramol  – und kam 2017 zur Allguth. Einer wie er, der es wissen muss, sagt: „Allguth ist die erste Klasse in der Tankstellen-Welt, weil sie einfach zukunftsorientiert ist, von der gesamten Denkweise her. Es ist dieses Partnerschaftliche auf Augenhöhe. Hier sieht man die Arbeit der Partner und schätzt sie.“ Bei der Allguth bekomme man auch mal eine Anerkennung, wenn man sie sich verdient habe. „Hier ist es eine offene, partnerschaftliche Zusammenarbeit – hart, aber fair.“

Es werde natürlich nicht langweilig, denn die Allguth Stationen seien sehr stark und hätten großes Potenzial. „Viele Kunden, hoher Umsatz, viel Personal – da ist einiges zu tun.“ Da hilft Günan seine Erfahrung mit der Kundschaft, seine Erfahrung mit dem Sortiment und vor allem seine Erfahrung mit seinem Team. Das sei meistens der Knackpunkt an den Tankstellen. „Man versucht auch immer weiter an sich zu arbeiten. So habe ich meinen Stil, wie ich arbeite, sehr verändert. So wie früher, das wäre heute undenkbar. Allen voran der Umgang mit dem Personal.“ Und der sei nun mal das A und O.

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Heute kann er mit all seiner Ruhe und Erfahrung sagen: „Ich habe ein Mitarbeiter-Team, das hinter mir steht.“ Als Chef hat er immer ein Ohr für seine Mitarbeiter, versucht zu erspüren, wenn bei einem Mitarbeiter etwas nicht passt. Er will allen das Gefühl geben, ein Mensch zu sein und keine Maschine. „Meist hilft ihnen dann ein kurzes Gespräch bei einem Kaffee. Manchmal kann ich auch helfen, das Problem zu lösen. Oder ich versuche Wege aufzuzeigen. Das sind dann kleine Tipps, um den Menschen wieder zurückzuholen.“

Wenn ein Mitarbeiter Geburtstag hat, ist es für Günan eine Selbstverständlichkeit, dass er eine individuelle Aufmerksamkeit besorgt und ihm alles Gute wünscht. „Das sehen die Meisten als Anerkennung. Man muss als Chef eine gute Mischung finden zwischen hart und sanft. Nur das eine oder das andere geht nicht.“ Es sei dieses Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen, das er über die Jahre besonders gelernt habe.

Ich kann meine Gefühle schlecht verstecken, das ist vielleicht eine Schwäche von mir.

– Sönmez Günan, Allguth Pächter in Olching –

Einmal im Jahr, meist zur Weihnachtszeit, unternimmt Günan gemeinsam mit seinem gesamten Team etwas. „Da habe ich schon erlebt, dass zwei Mitarbeiter, die sich vorher nicht mochten, plötzlich merken, dass das total unbegründet ist.“ Man merkt Günan an, dass es ihm wichtig ist, dass sich seine Mitarbeiter verstehen, respektieren und er ihnen das Gefühl gibt, dass sie eine Familie sind.

Das noch wichtigere Team, das hinter ihm steht, wartet zu Hause: seine Frau und seine beiden Kinder. „Ohne die würde es gar nicht gehen. Meiner Familie habe ich alles zu verdanken.“ Die beiden Zwillinge, eine Tochter und ein Sohn, elf Jahre alt, zeigen auch schon Interesse an Papas Tankstelle und fragen immer wieder, wann sie helfen dürfen.

Das Leben an einer Tankstelle = das Leben?

Vor etwa zwei Monaten hat sie Papa Günan mal an einem Sonntag mitgenommen – als er von diesem Tag berichtet, funkeln seine Augen: „Dann sagt meine Tochter: ‚So Papa, jetzt darf ich kassieren.‘ Ich antworte: ‚Nein, Schatz, du musst erst mit Putzen anfangen.‘ Sie: ‚Ja, wie jetzt, ich dachte du bist der Chef hier?‘ Ich: ‚Ja, aber auch ich habe mit Putzen angefangen.‘“ Lachend erzählt er weiter: „Wieder daheim angekommen, berichtete sie total schockiert: ‚Mama, wir durften gar nicht kassieren.‘“ Bis zur ersten Nachtschicht an der Kasse müssen seine Kinder also noch eine Weile warten.

„Meine Kinder sollen relativ früh das Leben kennenlernen. Und das geht hier an der Tankstelle sehr gut, hier erlebt man jeden Tag verschiedene Dinge, die Lebenserfahrung bringen. Sie sollen merken, dass sie sich nicht immer auf den Papa verlassen können, sondern selbständig werden müssen. In allererster Linie sollen sie zwei anständige Menschen werden. Wichtig ist, dass man das Menschsein nicht vergisst.“ So spricht heute einer, der mit 20 Jahren Tankstellenpächter wurde, sich durchgeboxt, viele Firmenwechsel erlebt, enorm viel dazugelernt und mit der Allguth seine „hoffentlich letzte Firma“ gefunden hat. So spricht „Mr. Tankstelle“.

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Die Allguth Station in Olching

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Die 24-Stunden-Station in Olching ist außergewöhnlich, denn sie ist die erste Tankstelle in Deutschland in Holzbauweise. Seit 2015 erfreuen sich unsere Allguth Kunden in Geiselbullach an einer Tankstelle, die aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz erbaut wurde. Neben dem für Allguth typischen Getränkemarkt, zeichnet die Station unter anderem eine Portal-Waschanlage für Transporter bis zu einer Höhe von 2.80m aus.

Alle weiteren wichtigen Information finden Sie hier.

Tankstelle – Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 0:00 bis 24:00 Uhr

Produkte: Tankstelle, Getränkemarkt, Gastronomie, Shop, Sonntagswäsche, Portalwaschanlage, Autogas (LPG), AdBlue (Kanister), AdBlue-Zapfsäule PKW/LKW, LKW-Säule

Waschstraße – Öffnungszeiten:

  • Wochentags: 7:00 – 22:00 Uhr
  • Samstags: 7:00 – 22:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertag: 12:00 – 18:00 Uhr

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